Glutenfrei Backen,
so gelingt es!
Erinnerst du dich an dein erstes glutenfreies Brot? Wahrscheinlich war es hart wie ein Ziegelstein oder ist beim Anschneiden direkt in tausend Krümel zerfallen. Wir kennen diesen Frust nur zu gut! Aber keine Sorge: Glutenfrei backen ist kein Hexenwerk – man muss nur die richtigen Kniffe kennen. Mit den passenden Rezepten und ein paar grundlegenden Techniken werden deine Kuchen ab sofort saftig und deine Brote wunderbar fluffig. Wir teilen hier unsere absoluten Must-Haves, Lieblingsbücher und besten Praxis-Tipps mit dir.




Unsere Lieblingsbackbücher
Warum wir genau diese beiden Bücher empfehlen:
Bevor wir zu den Details kommen, das Wichtigste vorab: Für beide Bücher musst du keinen halben Bioladen leerkaufen oder teure Spezialzutaten im Internet bestellen! Sie kommen fast ausschließlich mit den handelsüblichen *Schär-Mehlen aus, die du in jedem normalen Supermarkt findest. Ein weiterer riesiger Pluspunkt, der uns unzählige frustrierende Backversuche erspart hat: In den Rezepten sind genaue Knetzeiten angegeben. Da sich glutenfreier Teig komplett anders verhält als Weizenteig, ist das ein absoluter Gamechanger für das perfekte Ergebnis.
Unser Highlight:
der geniale glutenfrei Pizzateig, der mit nur 4 Zutaten auskommt und unfassbar gut schmeckt.
Unser Highlight:
ein kleiner Lebenstraum, der in Erfüllung geht – die Fladenbrote. Damit können wir uns zuhause endlich mal wieder einen richtig guten, echten Döner machen!
3 goldene Regeln für glutenfreie Teige
Tipp 1:
Ohne Bindemittel geht gar nichts
In herkömmlichen Rezepten sorgt das Klebereiweiß (Gluten) dafür, dass der Teig elastisch bleibt und nicht zerfällt. Fehlt das Gluten, brauchen wir einen Ersatz, sonst krümelt das Endergebnis. Zutaten wie gemahlene Flohsamenschalen, Johannisbrotkernmehl oder Xanthan sind in der glutenfreien Backstube unerlässlich. Sie binden die Feuchtigkeit und geben dem Teig die nötige Struktur und Dehnbarkeit.
Tipp 2:
Hab Mut zur Feuchtigkeit
Ein glutenfreier Teig sieht vor dem Backen oft furchtbar klebrig und fast schon zu nass aus. Keine Panik, das ist völlig normal! Glutenfreie Mehle (wie Reismehl oder Maismehl) quellen stark nach und nehmen im Ofen viel mehr Flüssigkeit auf als Weizenmehl. Wer hier aus Reflex extra Mehl einknetet, riskiert, dass das Gebäck am Ende staubtrocken wird.
Tipp 3:
Fertigmischung oder selbst mischen?
Für den schnellen Rührkuchen zwischendurch greifen wir auch gerne mal zur fertigen Universal-Mehlmischung aus dem Supermarkt. Wenn es aber um richtig gute Brote oder spezielle Teige geht, mischen wir unsere Mehle am liebsten selbst. Eine ausgewogene Mischung aus kohlenhydratreichen Mehlen (wie Reismehl), Stärkemehlen (wie Kartoffelstärke) und eiweißreichen Mehlen (wie Buchweizen oder Mandelmehl) sorgt für eine viel bessere Textur und einen intensiveren Geschmack.
Der Backofen heizt schon vor? Perfekt! Falls du die Küche aber auch mal kalt lassen möchtest und noch Inspiration für deinen nächsten Städtetrip suchst, schau doch direkt bei unseren Reiseguides vorbei. Dort zeigen wir dir, wo du weltweit sicher und lecker glutenfrei essen kannst.
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